Michael Beutler
Kontinuierliche Schalung

bei der Voith GmbH
 

   

 

 

 
WERK KÜNSTLER

Rund zehn Meter hoch ist die „Kontinuierliche Schalung“, die der 1976 in Oldenburg geborene Künstler Michael Beutler in Zusammenarbeit mit der Voith AG in der Lehrwerkstatt im Haintal aus Papier vorfertigte.“Die Idee ist, ein genormtes Produkt zu entwickeln, welches die Verbreitung der Säule um den Globus unterstützt. Ähnlich wie bei existierenden Rohrschalungen soll auch hier Papier genutzt werden“. Durch die alternierenden großen und kleinen Volumen verkeilen sich die Elemente von selbst. Jedes Schalungsmodul gleicht dem anderen und sie lassen sich unendlich ineinander stecken. Es bedurfte einiger Versuche, bis Beutlers Idee von den Lehrlingen unter Anleitung ihrer Meister in der Lehrwerkstatt von Voith „tragfähig“ umgesetzt werden konnte. An der dicksten Stelle soll die Säule einen Durchmesser von 90 Zentimeter haben. Beutler: „Die Spindel ist der erste Teil der Arbeit, der zweite sind die Tests, der dritte ist das Aufstellen der Betonsäule mit Hilfe der gebauten Papierschalungsmodule“.

Michael Beutler studierte an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Thomas Bayrle und an der Glasgow School of Art. Beutlers Installation einer 16 Meter hohen Pagode aus Aluminium im Laufhansa Aviation Center in Frankfurt wurde 2008 mit dem „mfi-Preis Kunst am Bau“ ausgezeichnet.

 
1976      
            
geboren in Oldenburg 
lebt und arbeit in Berlin
   
Ausbildung
1997-2003  Städelschule Frankfurt a. M.
2000-2001 Glasgow School of Art (Master of Fine Arts Department)
   
Auszeichnungen
2007 MFI Preis, Kunst am Bau.
   
Einzelausstellung (ab 2001)
2010 Galerie Christian Nagel, Köln
Skulpturenprojekt Aachener Weiher, Köln
2009  „7x14“, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden,
„Fortino 1“, Fondazone Brodbeck Arte Contemporanea,
Catania,  Kunstverein St. Pauli, Hamburg
2008 After-the-butcher / Ausstellungsraum für zeitgenössische
Kunst“, Berlin
Bonniers Konsthall, Stockholm
„Sopra, Sotto“, Galerie Franco Soffiantino, Turin
„Stuck O Flab“, Galerie Dependance, Brüssel
2007 Galerie Christian Nagel, Berlin
Ausstellung im Rahmen von „Made in Germany“,  
Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund, Berlin
Sammlung Grässlin, St. Georgen
Portikus, Frankfurt a. M.
2006 „Aluminium Pagode“, Lufthansa Aviation Center (LAC)
„Manin City“, Villa Manin
2005 „Pecafil“, Galerie Michael Neff, Frankfurt a. M.
Franco Soffiantino Arte Contemporanea, Turin
„Intervention 36“, Museumsstraße Sprengel Museum, Hannover
„Outdoor-yellow12/irrgarten“, Botanischer Garten München
„Taking the Matter into Common Hands“, IASPIS,  Stockholm
2004 Signal, Malmö
Oldenburger Kunstverein, Oldenburg
Kunstverein Heilbronn, Heilbronn
Kunstverein Braunschweig, Braunschweig
Kunstverein Solothurn, Solothurn
„Nicht innen sondern außen – nicht drinnen sondern
draußen“, Frankfurter Kunstverein, Frankfurt a. M.
„Flip“, Kunstverein Braunschweig, Braunschweig
„Proper en Droog“, dèpendance, Brüssel
2003 Galerie Michael Neff, Frankfurt a. M.
Galerie Barbara Wien, Berlin
2002 Wiener Secession, Wien
2001 Dontmiss, Frankfurt a. M.
   
Gruppenausstellungen (ab 2004)
2010 „Werk 10 Bildhauersymposion Heidenheim“,
Kunstmuseum Heidenheim, Heidenheim
Galerie Christian Nagel, Antwerpen
„Paradise Lost. Holidays in Hell“, CCA Andratx, Mallorca
„Scetches of Space“, MUDAM, Luxembourg
„New works“, Basis, Frankfurt a. M.
„Papier“, Galerie Bärbel Grässlin, Frankfurt a. M.
2009 „International kunst in de Bijlmer“,
Amsterdam Bijlmer Arena
„Land, art in de Zeeuwse Wilhelminapolder“, Zeeland, NL
2008   „My Space. Cosa vuol dire pubblico?“, Palazzo delle Arti di Napoli, Neapel
„U-TURN Quadrennial for Contemporary Art“,
Kopenhagen
„Personal Protocols And Other Preferences“, CCS Bard
Galleries, Bard College Annandale-on-Hudson, NY
„Vertrautes Terrain – Collectors´ Choice. Aktuelle Kunst
in & über Deutschland“, ZKM, Karlsruhe
„Ad absurdum“, Kunsthalle Nordhorn, Nordhorn
„Fusion/Confusion“, Museum Folkwang, Essen
„Kunstmaschinen Maschinenkunst“, Tinguely Museum Basel
„APPELL“, Museum Felix de Boeck, Drogenbos. (Be)
„Psychobuildings“, Haywarthgallery, London
Bard College, Center for Critical Studies, New York
2007 „into it“, Kunstverein Hildesheim, Hildesheim  (2007–2008)
„Modelle für Morgen“: Köln, European Kunsthalle, Köln
„Kunstmaschinen Maschinenkunst“,
Schirn Kunsthalle, Frankfurt a. M.
Verwendungsnachweis. Stipendiaten der Jürgen Ponto- Stiftung 2003–2006, MMK Museum für Moderne Kunst, Frankfurt a. M.
Dependance at Galerie Neu, Berlin
„Made in Germany“, Kästner Gesellschaft, Hannover
„Encuentro Internacional de Medellín 07“,
Medellin, Kolumbien
„Perspektive07“ Lenbachhaus, München
„Into it“ Kunstverein Hildesheim, Hildesheim
„Jahresgaben 2007/2008“, Kunstverein in Hamburg,
Hamburg
2006  „beton wurst und andere teamgeister after the butcher“, Berlin
„berlin-paris : affinités“, Jousse Entreprise, Paris
„Bühne des Lebens- Rhetorik des Gefühls“,
Lenbachhaus, München
„Von Mäusen und Menschen“, 4. Berlin Biennale
„Playstation“, Sprengelmuseum, Hannover
„Bonanza“, Tilton Gallery, New York
„Bühne des Lebens. Rhetorik des Gefühls“,
Kunstbau Lenbachhaus, München
„Don Quixote“, Witte de With, Rotterdam
„Fever Variations“, 6th Gwangju Biennale, Gwangju
„Housewarming“, SWISS Institute, New York
2005 „From our cold hands“, VTO, London
„Dialectics of hope“, 1. Moscow Biennale, Moskau
„The Bench“, Kunsthalle St. Gallen, St. Gallen/
Bonner Kunstverein, Bonn
„Memphis“, Flaca Gallery, London
„Lore“, Project Room, Glasgow
„Negotiating Realities“, Göteborg International Biennial                   
For Contemporary Art 2005, Göteborg
„Quattro Flaca“, Kunsthaus Langenthal, Langenthal
„Frieze Projects“, Frieze Art Fair, London
„Present Future“, Artissima, Turin
2004 „Was ist in meiner Wohnung, wenn ich nicht da bin?“,
Greifswalderstr. 212, Berlin
„The Savoy“, Collective Gallery, Edinburgh
„Sculpture Garden“, Old Street Roundabout, London
„Universal Outstretch“, Flaca Gallery, London
„Heimweh“, Haunch of Venison Bruton Street, London
„No money“, Kunsthalle zu Kiel, Kiel