Skulptur als Zeichen
Ingo Vetter

Ernst Mattern GmbH

Ingo Vetter

Ingo Vetter

Ingo VetterIngo Vetter

Werk

Zusammen mit dem Bauunternehmen Mattern realisierte Ingo Vetter aus Berlin eine etwa zwei Meter hohe, breite und tiefe Beton- und Stahlskulptur. Sie bezieht sich auf das Rathaus, vor dem sie aufgestellt ist. In ihrer Materialität, ihrer Grundstruktur und Ihren Binnenformen nimmt sie die Architektur dieses öffentlichen Gebäudes auf und spielt mit Assoziationen, die sich auf die Funktion des Rathauses beziehen: unterschiedliche Fächerstrukturen aus Stahl erinnern an Vorlagemappen, Ordner, Stempelkarten oder Prospekthalter. Zugleich bewegt sich die Skulptur in ihrer Größe und Anlage auf der Grenze zwischen Architekturmodell, autonomer monumentaler Form und Labyrinth.

Künstler

Biografie

1968 in Bensheim (Bergstraße) geboren
1990-92 Studium an der Hochschule für Künste, Bremen
1992/93 Studium am Konstfack, University College of Art, Craft and Design, Stockholm
1994-97 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, München, Meisterschüler bei Prof. Olaf Metzel
1995 sechswöchiger Arbeitsaufenthalt in Japan; »control-led atmosphere«, Beginn einer Serie von Arbeiten zum Thema Stadtentwicklung (zusammen mit Annette Weisser)
1997/98 Internationales Atelierprogramm, Künstlerhaus Bethanien, Berlin
1998 Förderpeis »Neue Ausdrucksformen« der Stadt München, lebt und arbeitet in Berlin

Ausstellungen (Auswahl)

1996 controlled atmosphere »#2 Der Garten«, Akademie-galerie, München (E); controlled atmosphere »#3 Versuchsfelder«, Park Fiction, Hamburg; housing, Köln; »art is not enough«, Shedhalle Zürich; controlled atmosphere »#4 information as ready-made«, http://www.cutup.de/The Garden; controlled atmosphere »#5 personal trolley«, Cordonhaus, Cham;

1997 Disturban, Kunstraum München; controlled atmosphere »#5#6#7 Mimikry«, Heart Gallery, Mannheim (E); controlled atmosphere »#8 Falsche Freunde», Botanischer Garten, München (K); Milchmädchenrechnung«, Oberwelt e.V., Stuttgart; »Werk 97« Bildhauersymposion Heidenheim (K);

1998 Förderpeisausstellung, Künstlerwerkstatt Lothringerstraße, München (K); controlled atmosphere »#10«. Was zählt, ist nicht, die Gegensätze aufzulösen, sondern sie gleichzeitig einzunehmen«, Künstlerhaus Bethanien, Berlin (EK); Brave New Work, Viper-Festival, Luzern; Künstler-Subjekte, Oberwelt e.V., Stuttgart; Videonale 8, Kunstverein Bonn (K);