Vorwort  


Foto:HNP
von links: Carsten Gliese, Thorsten Goldberg, Ute Hörner,
Mathias Antlfinger, Dr. Britta Buhlmann (Jurorin), Klaus Simon
 

Idee und Konzept

Gegenwartskunst und aktuelle Technologie gehen im Bildhauersymposion Heidenheim, das in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindet, eine ungewöhnliche Symbiose ein. In Heidenheim, einer kleinen Industriestadt am Rande der Schwäbischen Alb, bieten vier unterschiedliche Industriebetriebe fünf ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, Kunstprojekte im öffentlichen Raum zu realisieren. Die besondere Herausforderung für die Künstler besteht darin, dass sie mit jenen Materialien und Technologien arbeiten müssen, die in den Betrieben vorhanden sind. So kommt es zu einer produktiven Konfrontation von Gegenwartskunst und aktueller Industrieproduktion, die ungewöhnliche Werke und Projekte hervorbringt.

 

Die Künstlerinnen und Künstler des diesjährigen Bildhauersymposions wurden in einem zweistufigen Wettbewerbsverfahren ermittelt. Für jeden angebotenen Arbeitsplatz haben sechs Nominatoren jeweils einen Künstler/in vorgeschlagen, der eine Projektidee entwickeln sollte. Eine fachkundige Jury wählte anschließend aus den insgesamt 30 eingereichten Vorschlägen fünf Projekte aus. Sie stammen von Carsten Gliese, Münster; Thorsten Goldberg, Berlin; Ute Hörner und Mathias Antlfinger, Düsseldorf; Olaf Nicolai, Berlin und Klaus Simon, Krefeld. Diese Künstler werden ihre Werke in den nächsten Monaten realisieren und am 14. Juli der Öffentlichkeit präsentieren.
rh